Cabrillo National Monument

Das Cabrillo National Monument wurde in Erinnerung an den ersten Europäer erbaut, der an der Westküste nordamerikanischen Boden betrat, Juan Rodriguez Cabrillo, und gehört zu den National Monuments der Vereinigten Staaten. Das Monument wurde genau an der Stelle errichte, wo Cabrillo einst in der Bucht von San Diego an Land ging, auf der Halbinsel bei Point Loma, wo sich auch der hübsche Leuchtturm befindet. Insofern lohnt sich ein Besuch an dem Monument, weil man ihn auch gleich mit den Eindrücken des schönsten Aussichtspunktes von San Diego verbinden kann.

Wer war Juan Rodriguez Cabrillo?

Über die Atlantikküste kamen die Europäer – allen voran Christoph Columbus – im ausklingenden 15. Jahrhundert schon viel früher nach Amerika. Allerdings hatte noch nie ein Europäer zuvor den Weg über den Pazifik gewagt, bis auf Juan Rodriguez Cabrillo, gebürtiger Portugiese, aber im Dienste der spanischen Krone stehend. Dort wo er 1542 landete, verläuft heute die amerikanische Westküste. Mexico war zu diesem Zeitpunkt schon von den Spaniern erobert und weite Teile Lateinamerikas, unter anderem Guatemala. Der Gouverneur von Guatemala, Pedro de Alvarado, beauftragte Cabrillo damit, den Pazifik weiter zu erkunden. Vom Hafen von Navidad in Mexiko ausgehend startete Cabrillos Flotte im Juni 1542 und ging im September 1542 bei Point Loma an Land. Cabrillo nahm das Land im Namen der spanischen Krone in Beschlag und taufte den Ort San Miguel, was sechzig Jahre später von Sebastian Vizcaino in San Diego umbenannt wurde. Damit begann auch stückweise die Besiedlung und Christianisierung der Westküste Amerikas.

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